mercoledì 9 settembre 2020

Zu Hause beim Chief

 

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Zehn Quadratmeter Bremen: Franco Parpaiola fuhr lang zur See – jetzt hat er ein Zimmer in der Seemannsmission

Zu Hause beim Chief

Weser Kurier

Kristina Bellach 28.08.2016 0 Kommentare

Bremen. „Kommen Sie rein in die gemütlichen Katakomben!“ Jahrzehnte fuhr Franco Parpaiola als leitender Maschinist über die Weltmeere. 2005 ging er in Rente.

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Nun lädt er mit diesem markigen Spruch in sein kleines Reich im Wohnheim der Bremer Seemannsmission ein.

In den zehn Quadratmetern im ersten Stock, wo er ein permanentes Zuhause fand, sucht man Seefahrtsromantik vergebens: „Soll ich mir etwa einen Anker an die Wand hängen? Das ist doch Kitsch“, schnaubt Parpaiola. Als hätte jemand Tetris mit Möbeln gespielt, so sieht es eher aus. Ein funktionales Bett mit Metallgestell, ein Stuhl, ein Schrank, ein Tisch waren bei seinem Einzug vorhanden. Jetzt reihen sich drei Schreibtische aneinander, die Lücke zwischen Bett und Kleiderschrank ist verbaut mit schmalen, hölzernen Schubladenschränken, auf denen sich kleine Nachtschränke stapeln. In logistischer Feinarbeit nutzt Parpaiola allen Stauraum: Pfannen und Töpfe lagern unter dem Schreibtisch; ein Wasserkocher, Paniermehl und Instantkaffee auf der Oberfläche, dort, wo sie nicht durch zwei Computerbildschirme, Kabelsalat und Steckleisten belegt ist. Hinter den Bildschirmen wächst ein Turm aus Drucker, Collegeblock und Tastaturen. Tonlos und unbeachtet läuft Star Trek Voyager im Fernsehen vor sich hin. „Hab‘ mich schön eingenistet hier“, scherzt der alte Seebär, dessen Kajüte auf den kleineren Handelsschiffen nicht viel größer war.

Die Schotten hat Parpaiola weit geöffnet, ein Standventilator bringt etwas Luft. Durch die offene Tür dringt nichts als Stille. „Für viele Jahrzehnte war das hier voll belegt“, berichtet der Seemann, der heute einer der letzten ständigen Bewohner ist. Bei Besatzungswechsel buchen Reedereien die Zimmer für die Seeleute; heute jedoch seltener als früher. „Auch die Schiffe haben keine Zeit mehr“, moniert Parpaiola die kurzen Liegezeiten. Doch die Institution Seemannsheim bleibt, mit Gästen wie Seeleuten hauptsächlich aus Osteuropa und Asien, Touristen, Schaustellern und einigen afghanischen Flüchtlingen.

Früher, erinnert sich der Seefahrer, war das Heim „der Punkt, wo wir uns immer trafen, wenn wir etwas eher in Bremen ankamen.“ Das beste Hotel der Stadt sei es gewesen. Je öfter er hier logierte, desto mehr Freunde fand er – und blieb nach der Rente ganz hängen. Vermisst er seine Heimat in Italien nicht, das kleine Dorf nahe Udine? „Was soll ich da?“, fragt er zurück. „Im heutigen Italien würd‘ ich nicht klarkommen.“ Die Sonne scheine eben auch in Bremen.

Die Sonne aber muss oft draußen bleiben. Dann zieht Parpaiola die roten Vorhänge zu, knipst Deckenleuchte und Leuchtstoffröhre in der Waschecke an und setzt sich an den Schreibtisch. Jeden Tag, oft früh morgens, unterbrochen von einem Nickerchen, bis zur Mittagszeit. „Dieser Schreibtisch ist mein Lebensraum, hier schreibe ich, esse ich, gucke Fernsehen.“

Eine Tasse Kaffee mit Süßstoff gehört dazu, wenn er, den früher alle nur „Chief“ nannten, in die Tasten haut. „Seemannsgarn im Seemannsheim“ heißt ein Buch, das er gerade auf Italienisch übersetzt. Autobiografische Erlebnisse aus vierzig Jahren Seefahrt bringt Parpaiola auf den Bildschirm und letztendlich auf Papier. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. Wilde Saufgelage, die Mädels in den Häfen, echte Männerfreundschaften werden da lebendig.

Doch mehr als zehn Jahre Rentnerleben gaben ihm Zeit zum Nachdenken. Einmal, erzählt Parpaiola, sei er damit beauftragt worden, ein Schiff seetüchtig zu machen. Waffen aus dem Oman habe es schmuggeln sollen, sie wären für den Bosnienkrieg bestimmt gewesen. Das Schiff, ein rostiges Ding, soll seine Zulassung aus einem afrikanischen Staat erhalten haben. Seetauglich sei es keineswegs gewesen. Dieser Fall ist für Parpaiola in Beispiel für das, was ihm zufolge nicht nur die Seefahrt, sondern die Gesellschaft ruiniert: die Gier nach Geld, die Menschen über Leichen gehen lässt.

Der Schmuggel, Parpaiola kann ihn nicht belegen, sei ein offenes Geheimnis gewesen. Doch das steht auf einem anderen Blatt. Zwei Sachen aber werden ihn wohl bis an sein Lebensende beschäftigen: der Mann, den er damals kennenlernte. Ein durchschnittlicher holländischer Familienvater, der sich als Waffenschmuggler verdingte, sinnt Parpaiola nach – ein Geschäft, dem unzählige andere auch nachgingen, und dessen Lieferungen genauso in die Hände von Terroristen gelangen könnten. Dann der Handel mit Konzessionen und die Machenschaften der Reedereien, die Wracks erlauben, auf See zu fahren und im Zweifelsfall mit Mann und Maus zu sinken.

Einmal, erinnert er sich, sei er in einer Rotterdamer Kneipe auf einen Kumpel gestoßen. „Ich dachte, du bist tot!“, soll dieser bei Parpaiolas Anblick gerufen haben. Kurz zuvor hatte der Maschinist ein Schiff, das Holz aus Skandinavien nach England transportierte, verlassen. Hoffnungslos überladen, aber einige Hände geschmiert, lief es wieder aus. In der Nordsee kam es in einen Sturm und kenterte. Diese Dinge sind es, die Parpaiola anklagt: „Die Gier eines Mannes hat alle das Leben gekostet“.

77 Jahre ist Parpaiola heute. Warum nicht die Vergangenheit ruhen lassen? Die Antwort kommt unerwartet heftig: „Ich habe viele Freunde da draußen lassen müssen. Für die schreibe ich. Nicht für mich, weil ich mal Wut habe auf die Reedereien.“ Mit wenigen Schritten ist er in der gekachelten Ecke, am Waschbecken, um sich eine Handvoll Wasser ins Gesicht zu klatschen.

„Ich bin in der Scheiße gewesen mein ganzes Leben.“ Im Schubladenschrank wühlend, befördert er einen Ordner nach draußen – den ganzen Ranz, an dem die Seefahrt kranke, hat er dort dokumentiert. „Aber ich hab‘ Schwein gehabt, mir ist nie was passiert.“ Manchmal wundere er sich, noch am Leben zu sein. Das Leben jetzt, das sind die Geschichten, die er schreibt. Das Bier, die Weiber, die große Fahrt – alles passé. „Sehen Sie“, weist er um sich, „das ist ein ganz normales stinkiges Zimmer von einem ruhigen, alten Mann, der über sein Terrorleben schreibt.“ Dieses Zimmer aber war nie seine Wahlheimat. Die bleibt für immer das Meer.

venerdì 21 agosto 2020

Currywurst und Spaghetti







Cari connazionali: La competizione, sia sul Lavoro sia nella vita sociale di tutti i giorni, è una cosa, il plebeismo è un'altra.

Sia dalla vostra sia dalla mia parte del Brennero, di plebei ignoranti opportunisti e malefici ne abbiamo fin troppi.

La grossolanità e la cattiveria del plebeismo si possono coltivare, concimare e annaffiare; accudirli allo stesso modo che una provetta ortolana coltiva il proprio orto o un capace giardiniere i suoi fiori.

Il plebeismo non ha un’appartenenza o una definizione di rango o casata sociale ben definita, l’Urdummeheit, vale a dire, l’idiozia innata e primordiale, non ha confini, non ha volto, è astratta, ed è intrinsecamente un valore personale, uno stato mentale come può essere la parte più misera e malvagia dell’essere umano.

Il plebeismo una volta che ha attecchito e ha preso possesso di un società, è peggio della gramigna che si è insediata ed ha attecchito in un orto fertile o in un giardino fiorito, non te ne liberi mai più, se non estirpandola.

Quando l’indole plebea si concima con il veleno della calunnia, detto anche spin giornalistico, debitamente dosato da abili e malefici untori e stregoni della notizia e la si annaffia con la forza mediatica del tornaconto politico e ci si aggiunge anche passioni e aspirazioni di potere di sciuscia e bibitari vari,  triviali  e scurrili figuri  senza alcun ritegno e rispetto personale, ai quali, se aggiungiamo anche il sacrilego comportamento del clero e la devastante potenza delle varie lobby, meglio conosciute come mafie, e ancor meglio definite come criminalità politica organizzata, allora vedremo che sarà molto difficile potersi sottrarre al potere malefico, al fascino irreale di un cocktail sociale simile, confezionato e dosato su misura a seconda delle necessità dai pochi, per esclusivo e  solo uso e consumo dei beoti.

Tutto questo porta inevitabilmente a malefiche incomprensioni sociali, a screzi tra la gente di diverse nazionalità, alimenta dubbi e paure nascoste, incute timore verso lo sconosciuto e straniero, annaffia avversioni, che se ben coltivate e indirizzate, come dicevo prima, da abili untori e fattucchieri delle novità più o meno contorte, possono trasformarsi in una forza sociale negativa micidiale e pericolosa, difficilmente controllabile. 

Dividi et Impera, dicevano i cesari e senatori romani, ciò valeva allora, tanto  quanto lo vale oggi ed avrà il suo valore nei millenni a venire, in altre parole dai ad una scimmia una chiave in mano e quella si stente la padrona dello Zoo.

In questo Mondo ci sono tante scimmie, ma ci sono anche tante chiavi, l’insieme si chiama irrazionalità politica e sociale che inevitabilmente porta a guerre e distruzioni.

Oggi più che mai, nel macrocosmo dell’informazione mediatica e della comunicazione istantanea in un patetico Mondo fatto di apparenze e menzogne, di convinzioni di comodo e mancanza di un saldo senso di responsabilità collettiva, dove ognuno cerca con il minimo impiego di ottenere il massimo, il succo del vecchio detto romano, si manifesta in modo alquanto doloroso in tutta la sua isterica crudeltà e sciocca cattiveria.

La fonte degli screzi tra gli Spaghetti ed i Currywurst , in generale, la si deve cercare proprio lì, nel detto Dividi et Impera, nel modo moderno di applicare veleni, distruggendo senza uccidere.

In un microcosmo navale come quello nel quale ho vissuto praticamente tutta la mia vita lavorativa, tutto ciò non è possibile, il veleno della calunnia, le dicerie di tornaconto, gli interessi personali del singolo, la mentalità plebea della massa, la gramigna sociale, la politica, la criminalità organizzata, il clero, tutto ciò non attecchisce, e se, l’estirpiamo subito senza pietà alcuna.

L’effimero insipido piacere della calunnia, quello della stupida arroganza e senso di superiorità, da noi, a casa nostra, la fuori in mare su di una nave non può esistere, prima o poi tutto ciò si tradurrebbe in un disastro navale con la perdita della nave e forse anche di tutto il fottuto equipaggio che è stato cosi fesso da lasciarsi avvelenare dalla gramigna asociale.

Anche a Bremen c’è tanta plebe, difatti i miei vecchi colleghi ed io ne parliamo in continuazione.

Durante le nostre sedute mensili al banco della birra; analizziamo i fatti con la nostra mentalità di Gente di Mare, e le nostre valutazioni del presente e previsioni per il futuro sono nere.

Vediamo che l’erosione del buonsenso umano e in continuo aumento, e che i suoi frutti si seccano al Sole o non sono mai sbocciati e che l’orto e il giardino si sono quasi deidrati, lasciando il posto all’arida sabbia dell'ottusità collettiva e degli Interessi e tornaconto di parte mascherati dal paravento dell'ipocrisia.

In Italia dovreste fare  come facciamo noi  Gente di Mare in pensione: non vi curate più di loro, guardateli bene, teneteli d’occhio,  ragionateci sopra, combatteteli senza pietà e senza indecisione dove li trovate e come li vedete, dove li vedete.

Ricordatevi che quelli non sono altro che palloni gonfiati molto vulnerabili, colpiteli senza compassione.

Solo così rimarrete voi stessi e manterrete la vostra mente libera di spaziare senza paura.

Salutönen.

giovedì 13 agosto 2020

Das Schiffswerft SLK Komarno



Der nackte König
An dem Abend wollten wir, Helmut und ich, uns etwas Besonderes gönnen − und was ist für zwei herrenlose Seemänner in der Fremde besser als ein Streifzug durch die Kneipen einer fremden Stadt?
Wir taten genau das - aus dem ausgiebigen Streifzug wurde aber nichts, denn irgendwo nicht allzu weit von Zentrum der Stadt fanden wir eine ganz gemütliche Kneipe und blieben dort erst mal am Tresen hängen.
Deutsch sprach die Dame hinter der Theke zwar nicht, sie war aber nicht dumm − denn als sie sah, wie schnell und wie hingebungsvoll wir unsere Biergläser leerten, blieb sie bei der Zapfsäule stehen, und sobald sie halb leer waren, sorgte sie sofort für Nachschub, indem sie uns neues, frisches Bier zapfte.
Bei so einem Pensum kamen Helmut und ich ziemlich schnell auf den ersten Alarmpegelstand, was uns aber auf gar keinem Fall daran hinderte, sitzenzubleiben und weiterzumachen, zumal die junge Dame uns einen Teller mit geräucherter Wurst und Käsestücken vor die Nase gestellt hatte.
Helmut war weder auf dem Kopf gefallen noch war er als Kind mit zu heißem Wasser gebadet worden, er war in seiner Sprache ziemlich artikuliert, konnte seinen Standpunkt gut erklären und erörtern.
Wenn er aber von seiner Fahrtzeit als Kapitän zu erzählen anfing, stellte ich mich nach einigen Minuten taub.
Denn er, wie alle Kümo-Kapitäne, die ich kannte (bis auf ein paar wenige Ausnahmen), wollte mir immer klarmachen, wie gut und gekonnt er mit Maschinenanlagen aller Art klarkam, wie gut oder gar meisterhaft er mit Schiffen umgehen konnte, so dass − bei so viel Können und Wissen − ich armes Schwein nie aus dem Staunen herauskam.
Dabei musste ich mich immer und immer wieder aufs Neue fragen, wie es denn dazu kam, dass trotz zweier Hochdruckkompressoren, die bei Manövern wie verrückt Anlassdruckluft pumpten, denen immer wieder die Anlassluft knapp wurde.
Außerdem fragte ich mich immer, woher all die tiefen Beulen an dem Schiffen kamen und wie es dazu kommen konnte, dass die Hälfte der Piere und Schleusentore dieser Welt wie Trümmerhaufen aussahen.
Die Angst um die Geheimnisse des Maschinenraums muss bei denen ungezügelt in ihren Köpfen herumgaloppieren.
Nur Kapitäne, die keine Piere zertrümmern, keine Schiffe verbeulen, keine Schleusentore zu Schrott fahren, reden kein Blödsinn.
Die spinnen zwar auch ein bisschen, dafür sind sie ja Kapitäne, denn dämliches Herumalbern und Wichtigtun ist bei denen angeboren und daher, falls sie nicht gerade Scheiße bauen, unter Umständen sogar entschuldbar.
Die wahren Akrobaten des Salzwassergewerbes, die Huren und Götter des Meeres, reden wenigstens keine Kacke und sind, nebenbei bemerkt, Pfundskerle, fast normal, und meistens kann man sich mit denen sogar ohne Probleme unterhalten.
»Du hörst ja gar nicht zu, Franco!«
»Nicht, wenn du dauernd so eine Kacke erzählst.«
»Du glaubst mir also nicht?«
»Ich glaube dir.«
»Warum hörst du dann nicht zu?«
»Weil ich das schon tausendundeinmal gehört habe. Und außerdem habe ich mein Brennstoffsystem im Kopf, denn ich bin mir sicher, dass ich da etwas übersehen habe.«
»Bitte schrei nicht gleich los, wenn ich dir jetzt was sage, Franco.«
„Schieß los, ich höre.“
»Die Werft hat schon viele Schiffe gebaut, Meister, und kein Kapitän hat sich jemals über das Brennstoffsystem beschwert, und über die anderen Sachen übrigens auch nicht.«
»Ja, Helmut, das glaube ich dir aufs Wort, in der Tat, wahrhaftig, da hast du vollkommen Recht.«
Ich hatte keine Lust mehr, mich mit ihm über Arbeit zu unterhalten, zumal er meine sarkastische Antwort gar nicht begriffen hatte, und da es inzwischen schon 23 Uhr geworden waren, schlug ich vor, Feierabend zu machen, und fragte auch gleich nach der Rechnung.
Mit der Zeit lernte ich, dass er immer, wenn er ein paar Bier zu viel getrunken hatte, zu spinnen anfing.
Seine Spinnereien steigerten sich proportional und gleichmäßig, konsequent von Bier zu Bier, bis am Ende eines Saufgelages seine Überheblichkeit fast unerträglich wurde.
»Hier kann man mitten auf die Straße laufen und man wird nicht mal überfahren, so ruhig ist es hier«, fing der Gute an zu philosophieren, als wir die paar hundert Meter bis zur Ring-Bar zu Fuß gingen.
»Freu dich doch.«
»Ja, mein lieber Meister, in Deutschland kann man sowas gar nicht machen, denn da bist du rucky-zucky alle.«
»Ja, Helmut.«
»Nimm zum Beispiel die Autos, hast du die gesehen? Der allerletzte Schrott. Die paar guten, die hier herumfahren, sind deutsche Autos und bestimmt alle geklaut.«
»Nicht unbedingt, Helmut.«
»Hier ist alles so dunkel, alles so grau, kein Mensch ist weit und breit zu sehen, hier könnte ich nicht leben, und du?«
»Die Menschen hier sind nicht schlecht und die Stadt wird sich auch zusehends modernisieren, es wird besser werden, verlass dich darauf.«
»Nie und nimmer, mein lieber Meister, es wird uns Deutsche wieder mal eine Stange Geld kosten, besser wird die Lage hier aber nicht.«
Die Stadt war wirklich ruhig, so war’s doch überall auf dieser Welt an einem Dienstag spät am Abend, knapp eine Stunde vor Mitternacht.
Besonderes in kleinen Provinzstädten war es so, bei mir zu Hause war um diese Zeit schon bald Sperrstunde.
Dort war sogar ab zwanzig Uhr abends schon tote Hose, denn manche mussten am nächsten Morgen arbeiten gehen, viele andere waren arbeitslos und hatten kein Geld, und so lagen sie alle im Bett oder vor der Glotze.
Und ans Bumsen, so hatte ich von einigen guten Freundinnen von mir im Dorf gehört, dachte dort kein Schwein mehr.
In Bremerhaven, wo Helmut zuhause war, wurden sogar um diese Zeit die Straßen eingerollt, und um Geld zu sparen wollte man auch die Hälfte der Lichter der Stadt ausknipsen.
Mit den vielen Arbeitslosen − weil die Werften nichts zu tun hatten − war auch dort um diese Zeit Ruhe in Puff angesagt.
Es gab aber einen kleinen, einen winzigen Unterschied: Während in Komárno die Straßen leer waren, weil die Menschen am nächstem Tag arbeiten gehen mussten, um die Schiffe zu bauen, die von Haus aus in Bremerhaven hätten gebaut werden müssen, waren in Bremerhaven und auch in Bremen die Straßen leer, weil die Leute keine Arbeit und kein Geld hatten.
Man hatte ihre Arbeitsplätze ins Ausland exportiert, daher blieben die Menschen zu Hause und schliefen.
Sie schliefen nicht, weil sie am nächsten Tag zur Arbeit gehen mussten, sondern weil sie als Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger es sich nicht leisten konnten, abends bis spät auszugehen. So einfach war das.
Nur weil er ein paar Biere zu viel getrunken hatte, machte ich ihn nicht auf seinen Denkfehler aufmerksam, ich hielt die Klappe dicht, zumal wir bei der Ring-Bar angelangt waren, die neben unsere Wohnung lag, sonst wäre sein dämliches Gequassel bis in alle Ewigkeiten weitergegangen.
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Die Ring-Bar hatte auch noch zu später Stunde auf, und so steuerten wir in freudiger Erwartung, ohne lange zu überlegen, darauf zu.
Wie der Teufel es manchmal so will, das Lokal war zum Bersten voll.
Irgendeine Studentenvereinigung, wie wir gleich darauf vom Kellner erfuhren, hatte zur Party geblasen, und die war voll im Gange.
An der Theke fanden wir aber Platz, und als Karl, der Kellner, uns sah, zapfte er uns sofort zwei Biere an.
»Dieses Bier ist gar nicht mal so schlecht, nicht wahr, Franco, oder was meinst du?«
»Auf dieser Welt ist etwas gewaltig nicht in Ordnung, Helmut, denn: Entweder ist das deutsche Reinheitsgebot der größte Betrug dieses Jahrtausends, oder man bescheißt uns hierzulande nach Strich und Faden, denn«, - so dozierte ich mit Bedacht und Würde einem staunenden Helmut - »wie kommts zum Beispiel, dass wir, die eingeschworenen Biersäufer, nach ein paar Tagen des Genusses dieses himmlischen lokalen Gebräus immer eine dicke Wampe bekommen, dass es nur so rumpelt; warum passiert uns so etwas nicht in Deutschland? Könnte sein, dass die deutschen Bierbraumeister gar keine Bierbraumeister, sondern glattweg ein Haufen Bierpanscher sind, die uns an gefärbtes Sprudelwasser mit Biergeschmack und Alkohol drin gewöhnt haben? Und wir alle, und damit meine ich den ganzen verdammten Planeten, nennen es deutsche Braukunst und nicht Bierpanscherei oder Bieranschiss? Könnte sein, dass der gesamte Planet seit 1516 auf das größte Märchen aller Zeiten reingefallen ist, und kein Arsch hat es bis heute gemerkt? Was wäre, wenn sich uns allen das Märchen vom deutschen nackten König hier und heute in einem slowakischen Bierglas in der Ring-Bar in Komárno offenbaren würde?»
»Prosit, du Arschloch.«
»Prosit, Helmut.«
»Sag mal, Franco, bist du beknackt? Wie kommst du auf die Idee, die deutsche Bierbraukunst in Frage zu stellen? Hast du sie denn nicht mehr alle?«
»Wieso?«
»Wieso? Was zum Teufel heißt denn hier wieso? Du wagst es, die deutsche Bierbraukunst in Frage zu stellen und traust dich, mich zu fragen, wieso?«
»Was du hier trinkst ist Pilsner Urquell, Helmut.«
»Und?«
»Und? Was zu Teufel heißt denn hier und? Jedes Bier, das sich Pils nennen will, sollte so sein, sonst wäre es ja kein richtiges Pils, oder? Infolgedessen dürfte es sich also nicht Pils nennen, sich bestenfalls „nach Pilsner Art“ schimpfen, mehr aber nicht, nicht wahr?«
»Worauf willst du hinaus, Franco?«
»Ich versuche dir klar zu machen, dass wenn es wahr ist, dass das, was wir hier trinken, die wahre Bierbraukunst ist, das deutsche Reinheitsgebot eine Erdichtung, eine Lüge, ein Verrat an all den edlen, ehrlichen und rechtschaffenen Biertrinkern dieser Welt ist, eine gemeine Täuschung.«
»Du spinnst, du willst mich auf dem Arm nehmen, nicht wahr, Franco?«
»Sehe ich so aus? Weiter will ich dir klar machen, dass höchstwahrscheinlich ein Haufen Geschäftsleute dem Kaiser damals den Reinheitsgebots-Erlass aus reiner Geld- und Gewinnsucht diktiert haben, um Malz und Hopfen zu sparen, und dass er, ebenfalls aus Geldgier, unterschrieben hat. Das Volk hat damals dem Kaiser geglaubt, denn was aus kaiserlicher Feder kommt, muss ja zwangsläufig gut fürs Volk sein, so hat man die Menschen damals und bis zum heutigen Tag doch erzogen, oder? Blindes Vertrauen und blinder Gehorsam, oder wie war das noch?«
Ich machte eine Pause und schaute mir Helmut an, der saß da mit hochrotem Kopf, starrte verbissen in sein Bierglas und sagte nichts.
»Das Geschäftsgesindel soll ruhig noch mehr Geld verdienen, Hauptsache, das Volk ist ruhig und säuft und furzt und rülpst selig vor sich hin«, dozierte ich weiter. »Denn zum ersten«, fuhr ich also ungehindert fort, »wie mein damaliger Kollege aus Rom einmal sagte: Pecunia non olet. Zum zweiten muss sich damals der Kaiser gedacht haben: ‚Wenn die alle besoffen sind, merken sie nicht, wenn ich selber Scheiße baue‘, denn damals, Helmut, gab es weder Fernseher noch Radios, er musste sich also auf andere Weise das Volk vom Leibe halten. Also gab er klein bei und unterschrieb den Reinheitsgebotserlass, und somit wurde das Reinheitsgebot für alle Ewigkeit erlassen, und das furzende und rülpsende Volk furzte und rülpste nicht mehr und berauschte sich damals genauso wie heute in aller Seligkeit, amen. ‚Berauschen wir sie alle‘, sangen daraufhin im Chor all die Geschäftshalunken, hoch erfreut über so viel kaiserliches Wohlwollen und den Geldsegen − denn heute berauschen wir Deutschland und morgen die ganze Welt. Damals konnte man das Volk viel einfacher manipulieren als heute, zum Beispiel konnten viele damals nicht lesen und schreiben, es waren bescheidene, an Gott und Kaiser glaubende, genügsame ländliche Leibeigene und Diener irgendwelcher Herrscher. Heute wäre das nicht so aalglatt über die Bühne gegangen. Nein, Helmut, heute hätte das nicht geklappt; um heute so etwas Ähnliches durchsetzen zu können, hat man zuerst das Radio und danach den Fernseher erfunden. Panem et circenses, Brot und Spiele also, sagen wir lieber flüssiges Brot und Spiele dazu. Du kannst es, wenn du möchtest, auch „Harz IV und Wetten, dass“ nennen, es kommt immer auf dasselbe heraus: das Volk zu verarschen. Dann kam man Schiffe im Ausland bauen und die, die es bezahlen und den Arsch dafür hinhalten müssen, sagen nichts dazu. Warum denn auch, die haben doch ihr panem et circenses, nicht wahr? Hast du begriffen, um was es hier geht? Heute in Deutschland und morgen in der ganzen Welt soll der Wille der Menschen den Banken unterworfen werden, und wenn das so ist, hätten sie es fast geschafft.«
»Wieso hätten?«, fragte der patriotische Depp aus Bremerhaven, kämpferisch und siegessicher.
»Geht nicht mehr, es ist zu spät.«
»Und warum denn das?«, wollte Helmut wissen.
»Die sind grade eben allesamt über ein Glas Pilsner Urquell gestolpert.«, antwortete ich lauthals lachend und ging erst mal pissen.
»Hast du es endlich begriffen, Helmut?“, fragte ich ihn, als ich wieder an der Theke war. »Das deutsche Volk zuerst und dann der Rest der Welt scheinen auf die größte Bauernfängergeschichte aller Zeiten reingefallen zu sein. Wir, die eingeschworenen Biersäufer dieser Welt, werden langsam nüchtern und beginnen zu begreifen, dass man uns belogen und betrogen hat. Wir werden sehr bald ganz nüchtern sein, einen kolossalen Kater haben und verflixt sauer sein, und wir werden den nackten König in den Arsch treten, und dann, was dann, Helmut?«.
Helmut schaute mich an, so als ob ich ein Marsmensch oder ein Anathema in Menschengestalt wäre, in seinem Suff begriff er gar nichts mehr und an allerwenigsten, was ich ihm mit meiner Metapher sagen wollte. Er schien sich nur noch zu fragen, wie es dazu kommen konnte, dass so ein komischer Italiener, wie ich nun mal einer bin, es wagt, das Heiligtum der Deutschen und den Glauben aller Biertrinker dieser Welt an das Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 als solches in Frage zu stellen und auf die Anklagebank zu setzen.
In seiner selbstbetrügerischen, selbstberauschenden und selbstherrlichen Wahnvorstellung des Überlegenen und in den Ohren des besserwissenden rechtschaffenden Mannes ist meine Theorie die pure, die reinste Blasphemie.
Solche gotteslästerlichen Volksketzereien, derartig abwegige, anmaßende, leitkulturfeindliche und gottlose Ketzerei, solche dermaßen volksspaltenden Häresien könnte man, seiner Meinung nach, nur auf dem Scheiterhaufen sühnen und nirgendwo sonst.
Schon sah ich die Flammen in seinen Augen lodern, mich verschlingen und mich bei lebendigem Leib qualvoll verbrennen.
Sein Gehirn war aufgrund der vielen Biere stark eingenebelt und konnte, obwohl er es allem Anschein nach krampfhaft versuchte, keine Gegenargumente auf meine Mutmaßungen produzieren. Und so gab er klein bei.
Er ging noch einmal pissen, und als er wiederkam, ging er mit einen knappen: »Manchmal kannst du wirklich ein Ekel sein, Franco«, beleidigt nach Hause und ich hatte meine Ruhe.
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Nur der Gedanke, Treppen steigen zu müssen, und das auch noch bis zur vierten Etage, hielt mich noch für eine Weile an der Theke der Ring-Bar.
Erst nach Mitternacht, als langsam auch die anderen Gäste nach und nach Feierabend machten, entvölkerte sich das Lokal, und so zahlte ich unsere Rechnung und machte mich auch auf die Socken.
»Gut, dass wir hier nicht in Holland sind«, dachte ich, als ich endlich in unserer Wohnung ankam, denn die steile Bauart der holländischen Treppen, und das auch noch bei neunundfünfzig Stufen, wäre in der Tat für einen alten, halbbesoffenen Mann die reinste Tortur gewesen.

lunedì 6 aprile 2020

Conte's Reminder




Giorni fa i giornalisti misero alle strette Ursula von der Leyen ricordandole gli sbagli le ipocrisie europee  e la mancanza di sostegno all'Italia da parte del resto dell'Unione Europea e lei si difese dicendo che avevano sbagliato tutti e che avendo capito stavano correndo ai ripari.                          

La Ursula von der Leyen provi a dirlo e a scusarsi con le vittime e i defunti, i medici e il personale sanitari morti in questa immane battaglia contro un nemico invisibile di cui ancora non si conoscono né i natali nè tanto meno la provrenienza.  
                          
L'Italia, con o senza Euro o Corona Bot o Bond o come cazzo li chiamano  o li vogliono chiamare, o con l’altra porcata economica europea chiamata “Sure”  ora deve ribaltare questa misera Europa e distruggerla.

Niente e nulla, né il cinico sorriso della von der Leyen, né tanto meno le sue false scuse  potranno discolpare lei e l’UE della vigliaccata fatta nei confronti delle vittime italiane.

E che cazzo, una motherfucking mezzasega come l’austriaco Sebastian Kurz, oppure un oscuro lettone come il Dombrowskys o  una falsità umana come la megera Lagarde, né tanto meno il misero opportunismo di una Dorothea Angela Merkel, che tra l’altro a ridotto la Germania un castello di carta su basi di argilla, decidono ora le sorti dell’Italia e del Popolo Italiano?

Il Popolo Italiano ora non deve permettere a Giuseppe Conte di accettare le proposte europee e  se necessario, oggi deve mandare a fare in culo questa fottuta Unione Europea

Questa falsa Unione Europea è da distruggere; a Roma è nata e a Roma deve morire.

Gia la presenza  dei vigliacchi olandesi al tavolo delle odierne video consultazioini dei Capi di Stato dell'Unione, che come gli austrici, saranno i primi a fallire per mancanza di produzione industriale interna che possa sostenere i loro rispettivi Paesi, sono  un insulto alle nostre vittime.

 Questi pizzicagnoli dell’umanità devono essere relegati nei cessi da dove provengono e non deve mai più essere permesso loro di alzare la cresta che mai hanno avuto, se non grazie alle loro ruberie e falsità e alla vile demagogia del vecchio megero delle palanche tedesco  Schäuble (dalle mani grondanti di sangue dei bambini greci) ora imboscato nella seconda carica della Repubblica Federale di Germania, dove è praticamente intoccabile e di una cinica Dorothea Angela Merkel, misera brutta copia di una Margot Honecker.

Nessuno si deve mai scordare che fu proprio il duo Merkel -Schäuble a distruggere politicamente un Dinosauro della politica tedesca internazionale come Helmut Kohl, che dopo Helmut Schmidt e Willy Brand, fu l’ultimo vero Uomo di Stato della Repubblica Federale di Germania.

È stato proprio la fine dell'era Helmut Kohl in Germania a iniziare anche il declino dell'Unione Europea.

È stato proprio l’assassinio politico di Helmut Kohl a iniziare il crepuscolo politico e industriale della Germania  che ora come una sanguisuga si gonfia e vive del sangue degli altri, come pure fanno il Benelux, la Finlandia e l’Austria.

Ai demagoghi berlinesi attuali e mezze-seghe europee varie ora non deve essere permesso di decidere le sorti del Popolo Italiano.

martedì 24 marzo 2020

ITALEXIT




Quello olandese è il popolo più crudele e ruffiano d'Europa, ancora più del belga.



Ricordatevi bene e sempre che la ricchezza dei i Paesi  Bassi o meglio detto l'intero fottuto Benelux. (Belgio-Olanda Lussemburgo) non è di propria produzione, bensì portato in casa loro dal resto del Mondo.

                                                                                                            La produzione interna del rispettivo pil  non permetterebbe loro una ricchezza e benessere nazionale simile.                                                           

I Paesi del Benelux vivono di servitù, sono i servi che si sono arricchiti con il lavoro degli altri.                                                                                    L'Olanda con i suoi porti, vive dei trasporti fluviali, delle esportazioni e importazione della Germania e del resto dell'Europa fino all'estremo oriente.

                                                                                                  Gli olandesi sono i maggiori produttori di Cannabis d'Europa.                         

 L'Olanda è l'oasi fiscale per eccellenza ancora più  grande e importante  della Germania.               L'Olanda ha clonato la frutta e verdura che troviamo sui mercati europei con i pomodori e i cetrioli dallo stesso sapore.

Gli olandesi sono un Popolo ruffiano e allo stesso tempo crudele, come i boeri Sudafricani vale a dire i Boeren, ovvero i contadini olandesi che in modo crudele e disumano, sottomisero i popoli nativi sudafricani.

Il Lussemburgo poi  come il Belgio, a parte qualche miniera di carbone, non li si può certo definire come Paesi industriali.

Vivono di servizi industriali, dove il 70% degli abitanti della Capitale del Lussemburgo è straniera.

Senza gli evasori fiscali e la delinquenza finanziaria internazionale, il Benelux sarebbe nelle stesse condizioni del Burundi.

Questi tre Paesi ruffiani per eccellenza ballano al ritmo della Merkel e sanno benissimo che la Germania li può distruggere economicamente quando e come vuole.



Und l’Italia?

Dove cazzo rimane L’Italia in un frangente simile?

L’Italia è l’ufficiale pagatore europeo per eccellenza.

L’Italia perdio immette nel sacco europeo più soldi di quanti ne riceva.

Ancora non ho capito la ragione per la quale l’Italia debba versare un tot somma nei forzieri di questa fottuta Unione Europea, per sentirsi dettare da dei fottuti Boeren olandesi, su diretto ordine della Merkel, come tirare la cinghia per poter usufruire di una piccola parte quei soldi e quando e con quali interessi doverli poi restituire al ruffianeggino economico e finanziario europeo.



L’Italia non è la Grecia, il boccone italiano è e sarà sempre troppo grande per l’ingordigia Nord-europea, nemmeno la Germania riuscirebbe d’ingoiare l’Italia e sicuramente ne rimarrebbe strozzata.



L’unico modo che l’Unione Europea ha per controllare almeno in parte l’Italia e impedirle di evolversi e diventare una temibile concorrenza in campo industriale e finanziario è quello di assecondare in tutti i modi la criminalità  politica sinistroide e la magistratura corrotta italiana.



Notate che a parte quel ridicolo bidello del parlamento europeo il vero potere dittatoriale europeo è in mano alla Merkel e ai suoi vassalli europei.



A Macron è permesso solo di sbraitare.



L’Italia deve uscire dall’Unione Europea, solo distruggendo questa Europa dei Boeren olandesi e della dittatura berlinese si potrebbe eventualmente, cosa molto improbabile, fondare una vera Unione Europea presidenziale sulla falsariga dello statuto federale della Germania, che considero ancora migliore di quello svizzero e americano.



L’Italia deve indire nuove elezioni, distanziarsi e punire una sinistra criminale che l’ha ridotta ad uno straccio di sé stessa e distruggere questa Unione Europea o sarà sempre alla mercé della  delinquenza finanziaria europea  dei Boeren europei.












venerdì 21 febbraio 2020

HANAU



https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/bundesjustizministerin-nach-terror-in-hanau-rechtsextremisten-konsequent-entwaffnen/25564744.html.

No Signor Presidente Walter Steinmauer, la sua frase "disarmare l'estrema destra" è una frase di comodo lontana mille miglia dalla realtà. 

Hanau, non sono le armi che eventualmente posso essere nascoste in qualche soffitta di associazioni estremiste di destra o terroristi islamiti


Hanau è dapertutto .


Hanau siamo noi.


Hanau è intolleranza, ma è anche la manifestazione del fanatismo, sia di origine religiosa sia politica.


Hanau è un conflitto sociale coltivato e ben dosato dalle varie filosofie religiose, dalle varie tradizioni e culture e folklori regionali.


Hanau e questo ricordiamocelo bene, non accetta la tolleranza, se questa significa la negazione dei valori sociali e culturali di una Nazione.


Il voler imporre i propri usi e costumi in casa altrui è scorretto  e senza mezzi termini, porta a conflitti sociali.


D’altro canto, integrarsi in un qualsiasi Paese non significa rinunciare alle proprie vedute religiose e sociali, ma solo se queste non sono in contrasto con le Costituzioni e i codici civili e panali dei rispettivi Paesi.


Hanau sia a Ponente sia a Levante è coltivato.


Hanau è in ogni ceto sociale, sia cristiano sia mussulmano.


Lo Stato islamico è Hanau, come lo sono le organizzazioni di estrema destra, come lo è Erdogan, come lo sono gli Ayatollah, come moralmente lo è anche Aiman A. Mazyek   il Presidente dell’associazione dei musulmani in Germania che non lesina mai critiche alla società cristiana.


Il massacro di Hanau sotto tutti gli aspetti è da condannare, non scordiamoci però che sono stai le ideologie di Ponente e di Levante ad armare la mano di quel disgraziato, le stesse filosofie che infondo armano e scatenano l’odio e la furia dei terroristi islamiti.


L’odio politico e religioso è coltivabile ed è coltivato e Hanau è il prezzo che tutti noi dobbiamo pagare.


Hannau si neutralizza solo nel rispetto delle filosofie e culture altrui, ma solo se conformi alle Costituzioni  e ai codici Penali e civili di ogni singolo Paese.


Tutto li resto ci porterà a nuove Hanau.

sabato 25 gennaio 2020

Zehn Quadratmeter





Zehn Quadratmeter Bremen: Franco Parpaioloa fuhr lang zur See – jetzt hat er ein Zimmer in der Seemannsmission
Zu Hause beim Chief
Kristina Bellach 28.08.2016 
Bremen. „Kommen Sie rein in die gemütlichen Katakomben!“ Jahrzehnte fuhr Franco Parpaiola als leitender Maschinist über die Weltmeere. 2005 ging er in Rente.
Nun lädt er mit diesem markigen Spruch in sein kleines Reich im Wohnheim der Bremer Seemannsmission ein.
In den zehn Quadratmetern im ersten Stock, wo er ein permanentes Zuhause fand, sucht man Seefahrtsromantik vergebens: „Soll ich mir etwa einen Anker an die Wand hängen? Das ist doch Kitsch“, schnaubt Parpaiola. Als hätte jemand Tetris mit Möbeln gespielt, so sieht es eher aus. Ein funktionales Bett mit Metallgestell, ein Stuhl, ein Schrank, ein Tisch waren bei seinem Einzug vorhanden. Jetzt reihen sich drei Schreibtische aneinander, die Lücke zwischen Bett und Kleiderschrank ist verbaut mit schmalen, hölzernen Schubladenschränken, auf denen sich kleine Nachtschränke stapeln. In logistischer Feinarbeit nutzt Parpaiola allen Stauraum: Pfannen und Töpfe lagern unter dem Schreibtisch; ein Wasserkocher, Paniermehl und Instantkaffee auf der Oberfläche, dort, wo sie nicht durch zwei Computerbildschirme, Kabelsalat und Steckleisten belegt ist. Hinter den Bildschirmen wächst ein Turm aus Drucker, Collegeblock und Tastaturen. Tonlos und unbeachtet läuft Star Trek Voyager im Fernsehen vor sich hin. „Hab‘ mich schön eingenistet hier“, scherzt der alte Seebär, dessen Kajüte auf den kleineren Handelsschiffen nicht viel größer war.
Die Schotten hat Parpaiola weit geöffnet, ein Standventilator bringt etwas Luft. Durch die offene Tür dringt nichts als Stille. „Für viele Jahrzehnte war das hier voll belegt“, berichtet der Seemann, der heute einer der letzten ständigen Bewohner ist. Bei Besatzungswechsel buchen Reedereien die Zimmer für die Seeleute; heute jedoch seltener als früher. „Auch die Schiffe haben keine Zeit mehr“, moniert Parpaiola die kurzen Liegezeiten. Doch die Institution Seemannsheim bleibt, mit Gästen wie Seeleuten hauptsächlich aus Osteuropa und Asien, Touristen, Schaustellern und einigen afghanischen Flüchtlingen.
Früher, erinnert sich der Seefahrer, war das Heim „der Punkt, wo wir uns immer trafen, wenn wir etwas eher in Bremen ankamen.“ Das beste Hotel der Stadt sei es gewesen. Je öfter er hier logierte, desto mehr Freunde fand er – und blieb nach der Rente ganz hängen. Vermisst er seine Heimat in Italien nicht, das kleine Dorf nahe Udine? „Was soll ich da?“, fragt er zurück. „Im heutigen Italien würd‘ ich nicht klarkommen.“ Die Sonne scheine eben auch in Bremen.
Die Sonne aber muss oft draußen bleiben. Dann zieht Parpaiola die roten Vorhänge zu, knipst Deckenleuchte und Leuchtstoffröhre in der Waschecke an und setzt sich an den Schreibtisch. Jeden Tag, oft früh morgens, unterbrochen von einem Nickerchen, bis zur Mittagszeit. „Dieser Schreibtisch ist mein Lebensraum, hier schreibe ich, esse ich, gucke Fernsehen.“
Eine Tasse Kaffee mit Süßstoff gehört dazu, wenn er, den früher alle nur „Chief“ nannten, in die Tasten haut. „Seemannsgarn im Seemannsheim“ heißt ein Buch, das er gerade auf Italienisch übersetzt. Autobiografische Erlebnisse aus vierzig Jahren Seefahrt bringt Parpaiola auf den Bildschirm und letztendlich auf Papier. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. Wilde Saufgelage, die Mädels in den Häfen, echte Männerfreundschaften werden da lebendig.
Doch mehr als zehn Jahre Rentnerleben gaben ihm Zeit zum Nachdenken. Einmal, erzählt Parpaiola, sei er damit beauftragt worden, ein Schiff seetüchtig zu machen. Waffen aus dem Oman habe es schmuggeln sollen, sie wären für den Bosnienkrieg bestimmt gewesen. Das Schiff, ein rottes Ding, soll seine Zulassung aus einem afrikanischen Staat erhalten haben. Seetauglich sei es keineswegs gewesen. Dieser Fall ist für Parpaiola in Beispiel für das, was ihm zufolge nicht nur die Seefahrt, sondern die Gesellschaft ruiniert: die Gier nach Geld, die Menschen über Leichen gehen lässt.
Der Schmuggel, Parpaiola kann ihn nicht belegen, sei ein offenes Geheimnis gewesen. Doch das steht auf einem anderen Blatt. Zwei Sachen aber werden ihn wohl bis an sein Lebensende beschäftigen: der Mann, den er damals kennenlernte. Ein durchschnittlicher holländischer Familienvater, der sich als Waffenschmuggler verdingte, sinnt Parpaiola nach – ein Geschäft, dem unzählige andere auch nachgingen, und dessen Lieferungen genauso in die Hände von Terroristen gelangen könnten. Dann der Handel mit Konzessionen und die Machenschaften der Reedereien, die Wracks erlauben, auf See zu fahren und im Zweifelsfall mit Mann und Maus zu sinken.
Einmal, erinnert er sich, sei er in einer Rotterdamer Kneipe auf einen Kumpel gestoßen. „Ich dachte, du bist tot!“, soll dieser bei Parpaiolas Anblick gerufen haben. Kurz zuvor hatte der Maschinist ein Schiff, das Holz aus Skandinavien nach England transportierte, verlassen. Hoffnungslos überladen, aber einige Hände geschmiert, lief es wieder aus. In der Nordsee kam es in einen Sturm und kenterte. Diese Dinge sind es, die Parpaiola anklagt: „Die Gier eines Mannes hat alle das Leben gekostet“.
77 Jahre ist Parpaiola heute. Warum nicht die Vergangenheit ruhen lassen? Die Antwort kommt unerwartet heftig: „Ich habe viele Freunde da draußen lassen müssen. Für die schreibe ich. Nicht für mich, weil ich mal Wut habe auf die Reedereien.“ Mit wenigen Schritten ist er in der gekachelten Ecke, am Waschbecken, um sich eine Handvoll Wasser ins Gesicht zu klatschen.
„Ich bin in der Scheiße gewesen mein ganzes Leben.“ Im Schubladenschrank wühlend, befördert er einen Ordner nach draußen – den ganzen Ranz, an dem die Seefahrt kranke, hat er dort dokumentiert. „Aber ich hab‘ Schwein gehabt, mir ist nie was passiert.“ Manchmal wundere er sich, noch am Leben zu sein. Das Leben jetzt, das sind die Geschichten, die er schreibt. Das Bier, die Weiber, die große Fahrt – alles passé. „Sehen Sie“, weist er um sich, „das ist ein ganz normales stinkiges Zimmer von einem ruhigen, alten Mann, der über sein Terrorleben schreibt.“ Dieses Zimmer aber war nie seine Wahlheimat. Die bleibt für immer das Meer.



domenica 5 gennaio 2020

Delitto perfetto all'italiana.



Mattarella, ´Mattarella Sergio, Presidente della Repubblica Italiana, nell'ambito delle tue funzioni internazionali tra i tuoi "Colleghi" europei non ti fai schifo a tollerare e rappresentare un Paese così corrotto e marcio fradicio fino al midollo come l'attuale Repubblica Italiana, dfa te voluta e creata ?




Ecco il testo integrale della delibera di giunta dove il sindaco e la giunta scaricano ad arpa e regione la responsabilità di intervento in materia di molestie olfattive . Ora capirete finalmente perché si sentono sicuri. Se non viene segnalato attraverso la procedura concordat, ovvero il numero di segnalazioni giunte tramite app ad arpa, non si ritiene la soglia di criticità tale da richiedere l intervento di arpa

Città di Monopoli
VERBALE DI DELIBERAZIONE DELLA GIUNTA COMUNALE
N. 174 del 30/11/2017

Oggetto: MONITORAGGIO DELLE EMISSIONI ATMOSFERICHE ED ODORIGENE NEL COMUNE DI MONOPOLI.
Approvazione della Convenzione regolante le attivita' ed i rapporti tra il Comune di Monopoli e ARPA Puglia.

L’anno duemiladiciassette il giorno 30 del mese di novembre alle ore 09:00 nel Palazzo di Città, in seguito a regolare convocazione dei singoli Assessori, si è riunita la Giunta Comunale nelle persone dei signori:

Presente Assente
1 ROMANI EMILIO Sindaco X
2 CAMPANELLI GIUSEPPE Vice Sindaco X
3 PERRICCI ROSANNA Assessore X
4 ANNESE ANGELO Assessore X
5 LACATENA STEFANO Assessore X
6 MITROTTI SERAFINO Assessore X


Assiste alla Seduta la dott.ssa Christiana Anglana Segretario Generale del Comune di Monopoli.
Constatato il numero legale degli intervenuti, assume la presidenza il Sig. Emilio Romani, il quale invita i presenti a deliberare in merito alla proposta di deliberazione in oggetto DL-209-2017 del 29/11/2017.
LA GIUNTA
UDITA l’allegata relazione del ASSESSORATO ALLA PIANIFICAZIONE INTEGRATA DEL TERRITORIO E DEMANIO Stefano Lacatena
Dato atto che in riferimento alla presente proposta di deliberazione è stato acquisito l’allegato parere di regolarità tecnica da parte del Dirigente responsabile ai sensi dell’art. 49 del D.Lgs. 267/2000;
A voti unanimi espressi in modo palese
APPROVA
la seguente deliberazione
Premesso che
- con deliberazione di Consiglio Comunale n. 56/2014 e con la successiva sottoscrizione, insieme al Politecnico di Bari, del “Protocollo d’intesa sulle infrastrutture per l’informazione territoriale per il monitoraggio ambientale, le strategie di sostenibilità e la resilienza territoriale” approvato con deliberazione di Giunta Comunale n. 111/2015, l’Amministrazione Comunale aveva manifestato l’interesse a sviluppare concretamente azioni mirate alla tutela della salute pubblica ed allo sviluppo sostenibile, inclusivo e resiliente della comunità locale;
- in coerenza con i succitati obiettivi e considerata l’esigenza di monitorare lo stato di qualità dell’aria e, in particolare, le emissioni odorigene, in data 20.10.2015, giusta nota prot. n. 51017, il Comune di Monopoli invitava ARPA Puglia a fornire il supporto necessario al fine di definire, e quindi implementare specifiche azioni di monitoraggio dell’inquinamento atmosferico nel territorio comunale, anche eventualmente replicando iniziative sperimentali già implementate dall’Agenzia;
- in data 20.11.2015, nel corso dell’incontro tenutosi presso gli Uffici della A.O. IV, ARPA Puglia illustrava le caratteristiche di progetto sperimentale per il monitoraggio degli odori implementato nella Città di Taranto, specificandone le fasi ed i relativi soggetti coinvolti. Nel corso dell’incontro emergeva la necessità che il Comune di Monopoli avviasse una fase preliminare di acquisizione delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini “recettori” (fase utile a definire nel dettaglio i contenuti e le modalità operative delle successive fasi);
- in data 23.11.2015, giusta nota prot. n. 57260, il Comune di Monopoli inoltrava ad ARPA Puglia la richiesta di un nuovo incontro al fine di poter conoscere in maniera più dettagliata soggetti, modalità, tempi e costi necessari alla concreta attuazione del progetto di monitoraggio delle emissioni odorigene, al fine di poter procedere al conseguente impegno delle necessarie somme nel bilancio di previsione;
- data l’impossibilità di determinare in modo dettagliato le caratteristiche di un sistema integrato finalizzato al monitoraggio delle emissioni odorigene nei tempi richiesti, giusta nota prot. n. 70838 del 03.12.2015, ARPA Puglia suggeriva al Comune di Monopoli di effettuare nell’immediato una raccolta sistematica delle segnalazioni di odori da parte dei cittadini, contenenti per lo meno i dati relativi all’ora, al luogo e all’intensità di odore rilevata;
- considerata l’esigenza di dotarsi di soluzioni tecnologiche adeguate che consentissero di raccogliere, localizzare e registrare le segnalazioni in modo sistematico e strutturato - così come suggerito da ARPA Puglia (attività peraltro riconducibili a quelle previste dal Protocollo d’Intesa sottoscritto con il Politecnico di Bari), con determinazione n. 62 del 18.01.2016 del dirigente della A.O. IV, il Comune di Monopoli incaricava un consulente esterno per sviluppare una specifica app (applicazione per dispositivi mobili, smartphone e/o tablet) che consentisse ai cittadini di effettuare le segnalazioni di molestie olfattive ed all’Amministrazione Comunale di catalogarle in modo strutturato onde poterle sottoporre ad ARPA e visualizzare su piattaforme web-GIS o Google Maps;
- in data 24.06.2016, in occasione dell’incontro tenutosi presso gli uffici della A.O. IV, il Comune di Monopoli illustrava ad ARPA Puglia la versione dimostrativa dell’app sviluppata per la raccolta delle segnalazioni da parte dei cittadini, denominata “SegnalApp-Odori”. In quella sede, si stabiliva congiuntamente di operare alcune modifiche ed integrazioni al prototipo di app e si conveniva sulla necessità che il Comune supportasse la fase di start-up del progetto con una specifica campagna di comunicazione ed informazione ai cittadini;
- in data 14.10.2016, in occasione dell’incontro tenutosi presso gli uffici della A.O. IV, il Comune di Monopoli illustrava ad ARPA Puglia la versione dell’app modificata a seguito delle indicazioni formulate nel precedente incontro. Si procedeva, dunque, in quella sede, alla definizione delle modalità di interscambio dei dati tra Comune di Monopoli e ARPA Puglia, convenendo, peraltro, di attivare una specifica campagna informativa nelle scuole di 1° e 2° grado al fine di sostenere adeguatamente il lancio del progetto. Infine, si rilevava la necessità di formalizzare la collaborazione tra il Comune di Monopoli e l’ARPA Puglia attraverso la sottoscrizione di una specifica convenzione regolante i reciproci rapporti tra gli Enti;
- in data 13.02.2017, l’ARPA Puglia sottoponeva al Comune di Monopoli una preliminare bozza di convenzione;
- in data 28.09.2017, giusta nota prot. n. 50987, il Comune di Monopoli comunicava ad ARPA Puglia la sostanziale condivisione dei contenuti della bozza di convenzione trasmessa e chiedeva di conoscere l’ammontare degli oneri previsti per l’attuazione della convenzione, al fine di poter operare le opportune valutazioni e di predisporre i conseguenti atti. Nella stessa nota, il Comune di Monopoli chiedeva il supporto di ARPA Puglia per valutare con adeguata competenza le strategie e le azioni da intraprendere nell’immediato futuro, al fine di dar seguito alle attività conseguenti alla fase sperimentale di acquisizione delle segnalazioni e di programmare ulteriori azioni di monitoraggio ambientale coerenti e complementari sia con quelle già in corso che con gli indirizzi approvati con deliberazione di Consiglio Comunale n. 29 del 23.05.2017, avente ad oggetto “Atto di indirizzo sul monitoraggio ambientale, salute ambientale e condizioni sanitarie del territorio a seguito ordine del giorno presentato dai consiglieri comunali”.
- in data 17.10.2017, nel corso della riunione tenutasi presso gli uffici dell’ARPA Puglia, si concordava che ai fini dell’approfondimento dei casi di disturbo olfattivo lamentati dai cittadini, era necessario svolgere un’attività di indagine specifica - non esauribile con le centraline di monitoraggio della qualità dell’aria già presenti sul territorio comunale - che contemplasse, oltre alla gestione ed all’analisi delle segnalazioni, all’elaborazione delle informazioni raccolte, all’integrazione con i dati meteo ed al confronto con i dati delle centraline di monitoraggio già presenti sul territorio, anche il campionamento e l’analisi delle emissioni odorigene;
- in data 28.11.2017, ARPA Puglia trasmetteva al Comune di Monopoli, una nuova bozza di convenzione, modificata in virtù delle risultanze della riunione del 17.10.2017;
considerato che
- è interesse dell’Amministrazione Comunale, in coerenza con le deliberazioni n. 56/2014 di Consiglio Comunale, n. 111/2015 di Giunta Comunale e n. 29/2017 di Consiglio Comunale ed in virtù dell’esigenza di monitorare lo stato di qualità dell’aria ed analizzare compiutamente il problema delle molestie olfattive nel territorio comunale, implementare specifiche azioni finalizzate al monitoraggio dell’inquinamento atmosferico, con particolare riferimento alle emissioni odorigene;
dato atto che
- nel definire i contenuti specifici e le modalità operative per l’attuazione del progetto di monitoraggio, il Comune di Monopoli ha ritenuto opportuno richiedere il supporto e la collaborazione di ARPA Puglia, organo tecnico della Regione preposto al controllo dei fattori fisici, chimici e biologici d’inquinamento ambientale nonché allo svolgimento delle indagini richieste dalle Amministrazioni Pubbliche per lo svolgimento dei rispettivi compiti di istituto, nonché ogni altra attività collegata alla competenza in materia, per lo sviluppo e l’implementazione di tutte le attività finalizzate al monitoraggio dell’inquinamento atmosferico generato da emissioni odorigene nel territorio comunale;
- in esito ai diversi incontri tecnici, il Comune di Monopoli e Arpa Puglia hanno provveduto a definire compiutamente le attività e le modalità operative necessarie ad implementare il monitoraggio dell’inquinamento atmosferico, con particolare riferimento alle emissioni odorigene, nel territorio comunale. Le attività individuate possono, di fatto, riassumersi così come di seguito riportato:
Azioni Dirette (AD):
AD - 1. Sviluppo di un sistema dedicato per la raccolta delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini
AD - 2. Avvio della fase di raccolta delle segnalazioni (fase di start-up)
AD - 3. Raccolta di campioni da inviare ad analisi olfattometrica (attività subordinata all’acquisto di idonea strumentazione dedicata alla raccolta di campioni)
AD - 4. Analisi olfattometrica dei campioni raccolti;
Azioni di Sostegno (AS), a supporto delle azioni dirette:
AS - 1. Campagna di comunicazione a supporto della fase di start-up
AS - 2. Attività di comunicazione finalizzata alla presentazione dei risultati del monitoraggio;
- in ragione di quanto concordato con ARPA Puglia, il Comune di Monopoli ha provveduto ad implementare l’attività AD – 1, sviluppando l’app “SegnalApp-Odori” ed avviando, nel dicembre 2016, la relativa fase di test dell’app;
atteso che
- lo sviluppo delle attività finalizzate al monitoraggio dell’inquinamento atmosferico, con particolare riferimento alle emissioni odorigene, nel territorio comunale richiede una specifica regolamentazione dei rapporti tra il Comune di Monopoli e ARPA Puglia;
- l’art. 15 della Legge 7 Agosto 1990, n. 241, nel disciplinare gli accordi tra le Pubbliche Amministrazioni, stabilisce che “esse possono concludere tra loro accordi per regolare lo svolgimento in collaborazione diattività di interesse comune”;
- ARPA Puglia, preposta all’esercizio di attività e compiti in materia di prevenzione e tutela ambientale, come individuate dall’art. 4 della legge istitutiva (L.R. 6/1999 modificata dalla L.R. 27/2006), ai fini della salvaguardia delle condizioni ambientali in relazione alla tutela della salute dei cittadini e della collettività, ha interesse ad approfondire gli elementi di criticità ambientale presenti sul territorio del Comune di Monopoli segnalati dai cittadini residenti e raccolti dall’Amministrazione Comunale nell’ambito del progetto in essere;
preso atto
- dello “Schema di convenzione” regolante le attività ed i rapporti tra il Comune di Monopoli e ARPA Puglia per il monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli all’uopo predisposta dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia, allegato al presente atto per farne parte integrante e sostanziale;
- che la sottoscrizione della Convenzione comporta implicazioni di natura finanziaria per il Comune di Monopoli in quanto a titolo oneroso, atteso che la stessa prevede la corresponsione ad ARPA Puglia di € 37.000,00 (trentasettemila/00, IVA inclusa) per le attività in essa puntualmente definite e descritte;
- che la spesa per lo svolgimento delle attività sopra descritte da ARPA Puglia trova copertura sul capitolo 13512 iscritto nel Bilancio 2017 denominato “Servizi per la sensibilizzazione e monitoraggio ambientali”, codice 09.02.1.03. cdr 400 cdc 405;
ritenuto
- di condividere le specifiche finalità del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli nonché tutti i relativi risultati (in termini di attività, prodotti e intese) sinora acquisiti, conseguiti e/o definiti in coerenza con gli indirizzi e le azioni già promosse dall’Amministrazione Comunale giuste deliberazioni di Consiglio Comunale n. 56 del 22.12.2014 e n. 29 del 23.05.2017 e deliberazione di Giunta Comunale n. 111/2015;
- di condividere il progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli, il quale, di fatto, si sostanzia nelle seguenti azioni:
Azioni Dirette (AD):
AD - 5. Sviluppo di un sistema dedicato per la raccolta delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini
AD - 6. Avvio della fase di raccolta delle segnalazioni (fase di start-up)
AD - 7. Raccolta di campioni da inviare ad analisi olfattometrica (attività subordinata all’acquisto di idonea strumentazione dedicata alla raccolta di campioni)
AD - 8. Analisi olfattometrica dei campioni raccolti;
Azioni di Sostegno (AS), a supporto delle azioni dirette:
AS - 3. Campagna di comunicazione a supporto della fase di start-up
AS - 4. Attività di comunicazione finalizzata alla presentazione dei risultati del monitoraggio;
- di condividere lo “Schema di Convenzione” predisposto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia, allegato al presente atto per farne parte integrante e sostanziale, regolante i reciproci rapporti finalizzati all’attuazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli;
- di condividere la necessità di implementare, al di là delle attività strettamente previste nello Schema di Convezione, tutte le ulteriori specifiche azioni necessarie alla piena ed efficace implementazione del progetto finalizzato monitoraggio delle emissioni odorigene nel Comune di Monopoli, così come individuate di concerto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia;
- necessario, al fine di dare piena ed efficace attuazione al monitoraggio, implementate tutte le azioni individuate di concerto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia;
acquisito il parere di regolarità tecnica, allegato al presente provvedimento quale parte integrante e sostanziale;
considerato che non necessita acquisire il parere di regolarità contabile;
A voti unanimi legalmente espressi, nei modi e termini di legge, dagli aventi diritto

DELIBERA

per le motivazioni espresse in narrativa e che qui si intendono integralmente riportate:
1. DI PRENDERE ATTO della premessa, facente parte integrante e sostanziale del presente provvedimento;
2. DI CONDIVIDERE le specifiche finalità del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli nonché tutti i relativi risultati (in termini di attività, prodotti e intese) sinora acquisiti, conseguiti e/o definiti in coerenza con gli indirizzi e le azioni già promosse dall’Amministrazione Comunale giuste deliberazioni di Consiglio Comunale n. 56 del 22.12.2014 e n. 29 del 23.05.2017 e deliberazione di Giunta Comunale n. 111/2015;
3. DI CONDIVIDERE il progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli, il quale, di fatto, si sostanzia nelle seguenti azioni:
Azioni Dirette (AD):
AD - 9. Sviluppo di un sistema dedicato per la raccolta delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini
AD - 10. Avvio della fase di raccolta delle segnalazioni (fase di start-up)
AD - 11. Raccolta di campioni da inviare ad analisi olfattometrica (attività subordinata all’acquisto di idonea strumentazione dedicata alla raccolta di campioni)
AD - 12. Analisi olfattometrica dei campioni raccolti;
Azioni di Sostegno (AS), a supporto delle azioni dirette:
AS - 5. Campagna di comunicazione a supporto della fase di start-up
AS - 6. Attività di comunicazione finalizzata alla presentazione dei risultati del monitoraggio;
4. DI CONDIVIDERE ED APPROVARE lo “Schema di Convenzione” predisposto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia, allegato al presente atto per farne parte integrante e sostanziale, regolante i reciproci rapporti finalizzati all’attuazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli;
5. DI DARE MANDATO al Sindaco, o suo delegato, in qualità di legale rappresentante del Comune di Monopoli, di sottoscrivere la Convenzione;
6. DI CONDIVIDERE la necessità di implementare, al di là delle attività strettamente previste nello Schema di Convezione, tutte le ulteriori specifiche azioni necessarie alla piena ed efficace implementazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni odorigene nel Comune di Monopoli, così come individuate di concerto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia;
7. DI INDIVIDUARE quale Responsabile del Progetto, per le attività derivanti dall’attuazione della Convenzione, l’ing. Amedeo D’Onghia, dirigente dell’A.O. IV,
8. DI DARE MANDATO al Responsabile del Progetto di porre in essere tutti i conseguenti atti necessari all’implementazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni odorigene nel Comune di Monopoli, sia per quanto attiene le azioni strettamente riferite alla Convenzione regolante i rapporti con ARPA Puglia, che per le ulteriori azioni necessarie.


LA GIUNTA COMUNALE
Con voti unanimi, espressi in forma palese,

D I C H I A R A

il presente atto immediatamente eseguibile

Letto, confermato e sottoscritto.

IL SEGRETARIO DELLA SEDUTA
(Christiana Anglana)
FIRMATO DIGITALMENTE IL PRESIDENTE DELLA SEDUTA
(Emilio Romani)
FIRMATO DIGITALMENTE


Proposta di Deliberazione n. DL-209-2017 del 29/11/2017

PROPONENTE
ASSESSORATO ALLA PIANIFICAZIONE INTEGRATA DEL TERRITORIO E DEMANIO
Stefano Lacatena

AREA ORGANIZZATIVA: URBANISTICA, EDILIZIA PRIVATA E AMBIENTE

Dirigente: Amedeo D'Onghia

Responsabile del Procedimento: Giuseppe Orlando

LA GIUNTA COMUNALE
Premesso che
- con deliberazione di Consiglio Comunale n. 56/2014 e con la successiva sottoscrizione, insieme al Politecnico di Bari, del “Protocollo d’intesa sulle infrastrutture per l’informazione territoriale per il monitoraggio ambientale, le strategie di sostenibilità e la resilienza territoriale” approvato con deliberazione di Giunta Comunale n. 111/2015, l’Amministrazione Comunale aveva manifestato l’interesse a sviluppare concretamente azioni mirate alla tutela della salute pubblica ed allo sviluppo sostenibile, inclusivo e resiliente della comunità locale;
- in coerenza con i succitati obiettivi e considerata l’esigenza di monitorare lo stato di qualità dell’aria e, in particolare, le emissioni odorigene, in data 20.10.2015, giusta nota prot. n. 51017, il Comune di Monopoli invitava ARPA Puglia a fornire il supporto necessario al fine di definire, e quindi implementare specifiche azioni di monitoraggio dell’inquinamento atmosferico nel territorio comunale, anche eventualmente replicando iniziative sperimentali già implementate dall’Agenzia;
- in data 20.11.2015, nel corso dell’incontro tenutosi presso gli Uffici della A.O. IV, ARPA Puglia illustrava le caratteristiche di progetto sperimentale per il monitoraggio degli odori implementato nella Città di Taranto, specificandone le fasi ed i relativi soggetti coinvolti. Nel corso dell’incontro emergeva la necessità che il Comune di Monopoli avviasse una fase preliminare di acquisizione delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini “recettori” (fase utile a definire nel dettaglio i contenuti e le modalità operative delle successive fasi);
- in data 23.11.2015, giusta nota prot. n. 57260, il Comune di Monopoli inoltrava ad ARPA Puglia la richiesta di un nuovo incontro al fine di poter conoscere in maniera più dettagliata soggetti, modalità, tempi e costi necessari alla concreta attuazione del progetto di monitoraggio delle emissioni odorigene, al fine di poter procedere al conseguente impegno delle necessarie somme nel bilancio di previsione;
- data l’impossibilità di determinare in modo dettagliato le caratteristiche di un sistema integrato finalizzato al monitoraggio delle emissioni odorigene nei tempi richiesti, giusta nota prot. n. 70838 del 03.12.2015, ARPA Puglia suggeriva al Comune di Monopoli di effettuare nell’immediato una raccolta sistematica delle segnalazioni di odori da parte dei cittadini, contenenti per lo meno i dati relativi all’ora, al luogo e all’intensità di odore rilevata;
- considerata l’esigenza di dotarsi di soluzioni tecnologiche adeguate che consentissero di raccogliere, localizzare e registrare le segnalazioni in modo sistematico e strutturato - coś come suggerito da ARPA Puglia (attività peraltro riconducibili a quelle previste dal Protocollo d’Intesa sottoscritto con il Politecnico di Bari), con determinazione n. 62 del 18.01.2016 del dirigente della A.O. IV, il Comune di Monopoli incaricava un consulente esterno per sviluppare una specifica app (applicazione per dispositivi mobili, smartphone e/o tablet) che consentisse ai cittadini di effettuare le segnalazioni di molestie olfattive ed all’Amministrazione Comunale di catalogarle in modo strutturato onde poterle sottoporre ad ARPA e visualizzare su piattaforme web-GIS o Google Maps;
- in data 24.06.2016, in occasione dell’incontro tenutosi presso gli uffici della A.O. IV, il Comune di Monopoli illustrava ad ARPA Puglia la versione dimostrativa dell’app sviluppata per la raccolta delle segnalazioni da parte dei cittadini, denominata “SegnalApp-Odori”. In quella sede, si stabiliva congiuntamente di operare alcune modifiche ed integrazioni al prototipo di app e si conveniva sulla necessità che il Comune supportasse la fase di start-up del progetto con una specifica campagna di comunicazione ed informazione ai cittadini;
- in data 14.10.2016, in occasione dell’incontro tenutosi presso gli uffici della A.O. IV, il Comune di Monopoli illustrava ad ARPA Puglia la versione dell’app modificata a seguito delle indicazioni formulate nel precedente incontro. Si procedeva, dunque, in quella sede, alla definizione delle modalità di interscambio dei dati tra Comune di Monopoli e ARPA Puglia, convenendo, peraltro, di attivare una specifica campagna informativa nelle scuole di 1° e 2° grado al fine di sostenere adeguatamente il lancio del progetto. Infine, si rilevava la necessità di formalizzare la collaborazione tra il Comune di Monopoli e l’ARPA Puglia attraverso la sottoscrizione di una specifica convenzione regolante i reciproci rapporti tra gli Enti;
- in data 13.02.2017, l’ARPA Puglia sottoponeva al Comune di Monopoli una preliminare bozza di convenzione;
- in data 28.09.2017, giusta nota prot. n. 50987, il Comune di Monopoli comunicava ad ARPA Puglia la sostanziale condivisione dei contenuti della bozza di convenzione trasmessa e chiedeva di conoscere l’ammontare degli oneri previsti per l’attuazione della convenzione, al fine di poter operare le opportune valutazioni e di predisporre i conseguenti atti. Nella stessa nota, il Comune di Monopoli chiedeva il supporto di ARPA Puglia per valutare con adeguata competenza le strategie e le azioni da intraprendere nell’immediato futuro, al fine di dar seguito alle attività conseguenti alla fase sperimentale di acquisizione delle segnalazioni e di programmare ulteriori azioni di monitoraggio ambientale coerenti e complementari sia con quelle già in corso che con gli indirizzi approvati con deliberazione di Consiglio Comunale n. 29 del 23.05.2017, avente ad oggetto “Atto di indirizzo sul monitoraggio ambientale, salute ambientale e condizioni sanitarie del territorio a seguito ordine del giorno presentato dai consiglieri comunali”.
- in data 17.10.2017, nel corso della riunione tenutasi presso gli uffici dell’ARPA Puglia, si concordava che ai fini dell’approfondimento dei casi di disturbo olfattivo lamentati dai cittadini, era necessario svolgere un’attività di indagine specifica - non esauribile con le centraline di monitoraggio della qualità dell’aria già presenti sul territorio comunale - che contemplasse, oltre alla gestione ed all’analisi delle segnalazioni, all’elaborazione delle informazioni raccolte, all’integrazione con i dati meteo ed al confronto con i dati delle centraline di monitoraggio già presenti sul territorio, anche il campionamento e l’analisi delle emissioni odorigene;
- in data 28.11.2017, ARPA Puglia trasmetteva al Comune di Monopoli, una nuova bozza di convenzione, modificata in virtù delle risultanze della riunione del 17.10.2017;
considerato che
- è interesse dell’Amministrazione Comunale, in coerenza con le deliberazioni n. 56/2014 di Consiglio Comunale, n. 111/2015 di Giunta Comunale e n. 29/2017 di Consiglio Comunale ed in virtù dell’esigenza di monitorare lo stato di qualità dell’aria ed analizzare compiutamente il problema delle molestie olfattive nel territorio comunale, implementare specifiche azioni finalizzate al monitoraggio dell’inquinamento atmosferico, con particolare riferimento alle emissioni odorigene;
dato atto che
- nel definire i contenuti specifici e le modalità operative per l’attuazione del progetto di monitoraggio, il Comune di Monopoli ha ritenuto opportuno richiedere il supporto e la collaborazione di ARPA Puglia, organo tecnico della Regione preposto al controllo dei fattori fisici, chimici e biologici d’inquinamento ambientale nonché allo svolgimento delle indagini richieste dalle Amministrazioni Pubbliche per lo svolgimento dei rispettivi compiti di istituto, nonché ogni altra attività collegata alla competenza in materia, per lo sviluppo e l’implementazione di tutte le attività finalizzate al monitoraggio dell’inquinamento atmosferico generato da emissioni odorigene nel territorio comunale;
- in esito ai diversi incontri tecnici, il Comune di Monopoli e Arpa Puglia hanno provveduto a definire compiutamente le attività e le modalità operative necessarie ad implementare il monitoraggio dell’inquinamento atmosferico, con particolare riferimento alle emissioni odorigene, nel territorio comunale. Le attività individuate possono, di fatto, riassumersi coś come di seguito riportato:
Azioni Dirette (AD):
AD - 13. Sviluppo di un sistema dedicato per la raccolta delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini
AD - 14. Avvio della fase di raccolta delle segnalazioni (fase di start-up)
AD - 15. Raccolta di campioni da inviare ad analisi olfattometrica (attività subordinata all’acquisto di idonea strumentazione dedicata alla raccolta di campioni)
AD - 16. Analisi olfattometrica dei campioni raccolti;
Azioni di Sostegno (AS), a supporto delle azioni dirette:
AS - 7. Campagna di comunicazione a supporto della fase di start-up
AS - 8. Attività di comunicazione finalizzata alla presentazione dei risultati del monitoraggio;
- in ragione di quanto concordato con ARPA Puglia, il Comune di Monopoli ha provveduto ad implementare l’attività AD – 1, sviluppando l’app “SegnalApp-Odori” ed avviando, nel dicembre 2016, la relativa fase di test dell’app;
atteso che
- lo sviluppo delle attività finalizzate al monitoraggio dell’inquinamento atmosferico, con particolare riferimento alle emissioni odorigene, nel territorio comunale richiede una specifica regolamentazione dei rapporti tra il Comune di Monopoli e ARPA Puglia;
- l’art. 15 della Legge 7 Agosto 1990, n. 241, nel disciplinare gli accordi tra le Pubbliche Amministrazioni, stabilisce che “esse possono concludere tra loro accordi per regolare lo svolgimento in collaborazione diattività di interesse comune”;
- ARPA Puglia, preposta all’esercizio di attività e compiti in materia di prevenzione e tutela ambientale, come individuate dall’art. 4 della legge istitutiva (L.R. 6/1999 modificata dalla L.R. 27/2006), ai fini della salvaguardia delle condizioni ambientali in relazione alla tutela della salute dei cittadini e della collettività, ha interesse ad approfondire gli elementi di criticità ambientale presenti sul territorio del Comune di Monopoli segnalati dai cittadini residenti e raccolti dall’Amministrazione Comunale nell’ambito del progetto in essere;
preso atto
- dello “Schema di convenzione” regolante le attività ed i rapporti tra il Comune di Monopoli e ARPA Puglia per il monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli all’uopo predisposta dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia, allegato al presente atto per farne parte integrante e sostanziale;
- che la sottoscrizione della Convenzione comporta implicazioni di natura finanziaria per il Comune di Monopoli in quanto a titolo oneroso, atteso che la stessa prevede la corresponsione ad ARPA Puglia di € 37.000,00 (trentasettemila/00, IVA inclusa) per le attività in essa puntualmente definite e descritte;
- che la spesa per lo svolgimento delle attività sopra descritte da ARPA Puglia trova copertura sul capitolo 13512 iscritto nel Bilancio 2017 denominato “Servizi per la sensibilizzazione e monitoraggio ambientali”, codice 09.02.1.03. cdr 400 cdc 405;
ritenuto
- di condividere le specifiche finalità del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli nonché tutti i relativi risultati (in termini di attività, prodotti e intese) sinora acquisiti, conseguiti e/o definiti in coerenza con gli indirizzi e le azioni già promosse dall’Amministrazione Comunale giuste deliberazioni di Consiglio Comunale n. 56 del 22.12.2014 e n. 29 del 23.05.2017 e deliberazione di Giunta Comunale n. 111/2015;
- di condividere il progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli, il quale, di fatto, si sostanzia nelle seguenti azioni:
Azioni Dirette (AD):
AD - 17. Sviluppo di un sistema dedicato per la raccolta delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini
AD - 18. Avvio della fase di raccolta delle segnalazioni (fase di start-up)
AD - 19. Raccolta di campioni da inviare ad analisi olfattometrica (attività subordinata all’acquisto di idonea strumentazione dedicata alla raccolta di campioni)
AD - 20. Analisi olfattometrica dei campioni raccolti;
Azioni di Sostegno (AS), a supporto delle azioni dirette:
AS - 9. Campagna di comunicazione a supporto della fase di start-up
AS - 10. Attività di comunicazione finalizzata alla presentazione dei risultati del monitoraggio;
- di condividere lo “Schema di Convenzione” predisposto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia, allegato al presente atto per farne parte integrante e sostanziale, regolante i reciproci rapporti finalizzati all’attuazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli;
- di condividere la necessità di implementare, al di là delle attività strettamente previste nello Schema di Convezione, tutte le ulteriori specifiche azioni necessarie alla piena ed efficace implementazione del progetto finalizzato monitoraggio delle emissioni odorigene nel Comune di Monopoli, coś come individuate di concerto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia;
- necessario, al fine di dare piena ed efficace attuazione al monitoraggio, implementate tutte le azioni individuate di concerto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia;
acquisito il parere di regolarità tecnica, allegato al presente provvedimento quale parte integrante e sostanziale;
considerato che non necessita acquisire il parere di regolarità contabile;
A voti unanimi legalmente espressi, nei modi e termini di legge, dagli aventi diritto
DELIBERA
per le motivazioni espresse in narrativa e che qui si intendono integralmente riportate:
9. DI PRENDERE ATTO della premessa, facente parte integrante e sostanziale del presente provvedimento;
10. DI CONDIVIDERE le specifiche finalità del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli nonché tutti i relativi risultati (in termini di attività, prodotti e intese) sinora acquisiti, conseguiti e/o definiti in coerenza con gli indirizzi e le azioni già promosse dall’Amministrazione Comunale giuste deliberazioni di Consiglio Comunale n. 56 del 22.12.2014 e n. 29 del 23.05.2017 e deliberazione di Giunta Comunale n. 111/2015;
11. DI CONDIVIDERE il progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli, il quale, di fatto, si sostanzia nelle seguenti azioni:
Azioni Dirette (AD):
AD - 21. Sviluppo di un sistema dedicato per la raccolta delle segnalazioni di molestie olfattive da parte dei cittadini
AD - 22. Avvio della fase di raccolta delle segnalazioni (fase di start-up)
AD - 23. Raccolta di campioni da inviare ad analisi olfattometrica (attività subordinata all’acquisto di idonea strumentazione dedicata alla raccolta di campioni)
AD - 24. Analisi olfattometrica dei campioni raccolti;
Azioni di Sostegno (AS), a supporto delle azioni dirette:
AS - 11. Campagna di comunicazione a supporto della fase di start-up
AS - 12. Attività di comunicazione finalizzata alla presentazione dei risultati del monitoraggio;
12. DI CONDIVIDERE ED APPROVARE lo “Schema di Convenzione” predisposto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia, allegato al presente atto per farne parte integrante e sostanziale, regolante i reciproci rapporti finalizzati all’attuazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni atmosferiche ed odorigene nel Comune di Monopoli;
13. DI DARE MANDATO al Sindaco, o suo delegato, in qualità di legale rappresentante del Comune di Monopoli, di sottoscrivere la Convenzione;
14. DI CONDIVIDERE la necessità di implementare, al di là delle attività strettamente previste nello Schema di Convezione, tutte le ulteriori specifiche azioni necessarie alla piena ed efficace implementazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni odorigene nel Comune di Monopoli, coś come individuate di concerto dal Comune di Monopoli e da ARPA Puglia;
15. DI INDIVIDUARE quale Responsabile del Progetto, per le attività derivanti dall’attuazione della Convenzione, l’ing. Amedeo D’Onghia, dirigente dell’A.O. IV,
16. DI DARE MANDATO al Responsabile del Progetto di porre in essere tutti i conseguenti atti necessari all’implementazione del progetto finalizzato al monitoraggio delle emissioni odorigene nel Comune di Monopoli, sia per quanto attiene le azioni strettamente riferite alla Convenzione regolante i rapporti con ARPA Puglia, che per le ulteriori azioni necessarie;
17. DI DICHIARARE il presente provvedimento immediatamente esecutivo, ai sensi dell’art. 134 D.Lgs. 267/2000.


PARERE DI REGOLARITA’ TECNICA
Ai sensi dell’art. 49, comma 1, del D.Lgs. 267/2000, si esprime il seguente parere di regolarità tecnica sulla presente proposta di deliberazione:
FAVOREVOLE

Monopoli, 29/11/2017

IL DIRIGENTE
URBANISTICA, EDILIZIA PRIVATA E AMBIENTE
(Amedeo D'Onghia)
FIRMATO DIGITALMENTE


Del che si è redatto il presente verbale a cura del Segretario Generale Dott.ssa Christiana Anglana che attesta autenticità a mezzo sottoscrizione con firma digitale:
______________________________________________________________________________
F.to il Segretario Generale Dott.ssa Christiana Anglana
_______________________________________________________________________________
Il sottoscritto Segretario Generale su conforme attestazione dell’incaricato della pubblicazione, visti gli atti di ufficio,

ATTESTA
- che la presente deliberazione viene affissa all’Albo Pretorio on line dal 01/12/2017 per 15 giorni consecutivi, ai sensi e per gli effetti del 1° comma dell’art. 124 del D.Lgs. 18 Agosto 2000, n.267;
- che viene comunicata ai Sigg.ri Capi Gruppi Consiliari (art. 125, D.Lsg. 267/2000) con nota protocollata n. 63019 del 30/11/2017

Monopoli il 01/12/2017

F.to il Segretario Generale Dott.ssa Christiana Anglana
_______________________________________________________________________________
Il sottoscritto Segretario Generale, visti gli atti d’ufficio altreś

ATTESTA
Che la presente deliberazione:
è stata dichiarata immediatamente eseguibile (Art. 134, comma 4, D.Lgs 267 del 18/08/2000;

Monopoli il 01/12/2017

F.to il Segretario Generale Dott.ssa Christiana Anglana
_______________________________________________________________________________
ATTESTAZIONE DI CONFORMITA’
Il sottoscritto…………………………………in qualità di …………………. attesta che la presente copia cartacea della delibera di Giunta Comunale n. 174 del 30/11/2017 composta da n°…………fogli, è conforme al documento informatico originale firmato digitalmente ai sensi del D.Lgs. N° 82/2005.

Monopoli, _____________
Firma e Timbro dell’Ufficio
______________________









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Kommentare


Vito Marchitelli Franco Parpaiola la risoluzione del rebus...

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  • Franco Parpaiola Pazzesco, è incredibile come la mala - burocratizzata possa sviluppare un iter-burocratico simile, per ingarbugliare le cose, quando basterebbe un minimo di buonsenso e onestà da parte delle forze dell'ordine e dei politici comunali’ in carica, per fermare tutto l'impianto della 'itali Green Energy e sbattere in galera i responsabili di questo disastro ambientale e lesioni aggravate e continue alla popolazione di Monopoli.


Vito Marchitelli Franco Parpaiola il delitto perfetto... Alibi, mancanza di arma del delitto, mancanza di movente.

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· 

Franco Parpaiola Vito Marchitelli Infatti le cose stanno proprio. così. Questa perdio la faccio giare ´per il Mondo a modo mio.



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